Malerisches Bergpanorama, grüne Wiesen mit weidenden Kühen, leckerer würziger Käse und die nette, schweizerische Art. Das sind nur ein paar der vielen Gründe für einen Urlaub in der Schweiz. Doch leider ist es für uns Deutsche oft finanziell eine Herausforderung, Urlaub im angrenzenden Land zu machen, denn die Schweiz ist gemessen an deutschen Normalgehältern sehr teuer. Wie ihr also während eures Urlaubs ein wenig sparen könnt, erfahrt ihr in meinen 5 Spartipps für die Schweiz.

Tipp 1: Leitungswasser trinken

Okay, fangen wir mit den Basics an. Gerade wenn ich im Urlaub wenig Geld ausgeben möchte oder kann, dann spare ich als erstes bei den Getränken. In der Schweiz kostet eine Flasche Cola beispielsweise über zwei Franken, die spare ich mir lieber für einen guten Schweizer Käse, denn das Leitungswasser in der Schweiz schmeckt wirklich gut und wird einem auch fast überall angeboten. Damit ich auch auf dem Weg vom Flughafen zur Unterkunft kein Geld für Snacks und besonders Wasser ausgeben muss, habe ich auch immer eine leere Flasche mit im Handgepäck, die ich mir dann direkt nach der Landung noch im Flughafen auffüllen kann. Spart Geld und unnötigen Plastikmüll.

Tipp 2: Haltbare Lebensmittel aus Deutschland mitbringen

Klamotten shoppen reizt mich schon lange nicht mehr wirklich, dafür kann ich ohne gutes und genug Essen nicht leben. Damit das nicht zu teuer wird, haben wir uns ein paar Lieblingsaufstriche und z.B. auch Hafermilch von Zuhause mitgebracht. Da ich die Klamotten vom Butjer und mir eh im Handgepäck mitnehmen konnte, mussten nur die Klamotten von meinem Freund und Kosmetikartikel in den Koffer. Der Rest wurde vollgepackt mit veganen, haltbaren Aufstrichen aus der Drogerie, zwei Litern Hafermilch (die Idee dahinter war ursprünglich, ob man so etwas Spezielles im Dorfladen bekommt) und Snacks fürs Baby und uns.

Tipp 3: Duty Free

Wer – wie wir – nach einem aufregenden Urlaubstag gern noch ein Gläschen auf dem Balkon trinkt, der tut gut daran sich im Duty Free noch ein wenig einzudecken. Wir sind eigentlich Biertrinker, aber um Geld und Packlast zu sparen sind wir auf Whiskey Cola umgestiegen. Whiskey haben wir im Duty Free für kleines Geld gekauft und Cola dann im Dorfladen. Easy!

Tipp 4: Zuhause essen, Meal planning und Großeinkauf

Wir haben uns am Anfang unserer Woche einmal hingesetzt und überlegt, was wir für die Woche alles brauchen. Dann haben wir für jeden Tag ein Gericht festgelegt und dazu noch für Snacks wie Rührei, Brot und Aufstriche einkauft. Und natürlich Obst. So ist zu allererst mal die Frage geklärt, was wann gekocht wird und es muss auch nicht mehr eingekauft werden.

Es macht aber auch Sinn, sich im Supermarkt etwas umzuschauen und dann eventuell nochmal ein Gericht umzuswitchen, wenn es etwas im Angebot gibt und ihr damit günstiger wegkommt.

Tipp 5: Aktivitäten planen

Viele Aktivitäten in der Schweiz sind umsonst, besonders im Frühling, denn dann heißt es hauptsächlich: Raus in die Natur! Wenn ihr euch aber nicht so richtig wohl damit fühlt, auf eigene Faust einfach loszuziehen, dann gibt es viele Touren, an denen ihr teilnehmen könnt. In solchen Fällen gibt es oft Rabattkarten für die Regionen, die viele Ermäßigungen enthalten wie z.B. in der Lenk im Simmental (wo wir waren) die SimmentalCard. Mit der kommt ihr z.B. günstiger ins Schwimmbad, fahrt umsonst bzw. ermäßigt Bus und es gibt jede Menge Angebote, die ihr nutzen könnt.

Das war das kurze Update von unserem Schweiz-Urlaub, der in der Tat nicht so teuer war, wie ich erwartet hatte. Wenn ihr noch gute Spartipps für die Schweiz habt, dann schreibt sie mir doch gerne in die Kommentare! Ich wünsche euch jetzt schon eine tolle Zeit in diesem wunderschönen Land!


Mehr zu unserer schönen Zeit in der Schweiz gibt es hier:

Lenk im Simmental: 7 Tipps für einen idyllischen Familienurlaub in der Schweiz

Urlaub wie bei guten Freunden | Unser Geheimtipp: Das Reka Feriendorf Lenk in der Schweiz

 

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