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Little Lilies Diary | 11. October 2017

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Support the Mamas – ein Hoch aufs Gefühlschaos!

Pia
  • am 6. September 2017

Gerade hat bei uns im Freundeskreis der Baby-Boom eingeschlagen! Da ich ja mit 22 relativ jung den Lütten bekommen habe, gab es leider im näheren Bekanntenkreis von uns nicht wirklich Leute mit Kindern. Klar, habe ich dann durch die Schwangerschafts- und Rückbildungskurse andere Muttis kennengelernt, mit denen ich mich gut verstanden habe. Aber jetzt finde ich es umso schöner, dass gute Freunde von mir auch ihre kleinen Familien gründen.

Pia Winter und Kind

Kinder verbinden einfach so unglaublich. Ich hätte vor ein paar Jahren nie gedacht, dass es mir so dermaßen den Tag verbessern kann, wenn ich die Nachricht bekomme, dass jemand in meinem Freundeskreis ein Baby erwartet. Aber es ist einfach etwas so Besonderes und Schönes – pures Glück, das sofort in mich übergeht und mich lächeln und quietschen lässt.

Angst vor dem Mama-sein

Eine liebe Freundin von mir hat vor ein paar Tagen ihre kleine, zuckersüße Tochter bekommen. Wie bei mir damals auch, war die Geburt ein sehr langer Prozess und hat sie nicht nur körperlich sehr geschafft. Ich erinnere mich noch gut daran, wie das Gefühlschaos meinen Kopf dominiert hat, gerade in den ersten Nächten mit dem Kleinen.

Natürlich war ich glücklich und erfüllt, aber im gleichen Maße haben sich auch große Ängste entwickelt, die ich so vorher gar nicht kannte. Auf einmal bist du verantwortlich für ein kleines Wesen, das wahnsinnig unschuldig und hilfsbedürftig ist. Da kann man schon mal in Panik geraten …

Goodgang Kuss

Genauso geht es meiner Freundin auch gerade. Sie wacht oft nachts auf, hat Angst vor der Verantwortung, Sorge, sie könnte irgendetwas falsch machen. Was da meiner Meinung nach hilft? Reden. Ich hatte nach der Schwangerschaft Angst, habe diese aber kaum, und wenn, dann mit meiner Hebamme kommuniziert. Denn wie würde so ein Gespräch sonst ablaufen?

„Und, wie geht es euch mit dem Baby?“
„Wir haben eigentlich nur Angst, es kaputt zu machen. Ich wache oft nachts auf und weine, weil ich nicht weiß, wie das Leben in Zukunft aussehen soll. Und mir fehlt die normale Beziehung zu meinem Partner.“

Ja, denn gerade auch dieser letzte Punkt hat bei uns nach der Geburt des Lütten eine Rolle gespielt. Neun Monate wächst man als Paar zusammen, freut sich gemeinsam, und geht im Finale durch den Wahnsinns-Akt der Geburt. Und dann, dann ist erst einmal ein neuer kleiner Mensch im Leben, genauer gesagt im Lebensmittelpunkt, der alles an Aufmerksamkeit beansprucht. Da bleiben die großen Gefühle für den Partner manchmal auf der Strecke. Eine Beziehung ändert sich eben durch ein Baby und das kann sich manchmal ganz schön beängstigend anfühlen. Aber bei uns hat sich das nach und nach normalisiert. Besonders, wenn wir mal wieder richtig Zeit für uns als Paar hatten.

Support the Kids

Die großen Gefühle kommen oft unerwartet

Ich weiß noch, wie ich ein paar Monate nach der Geburt zu einer Yoga Stunde ging, in der wir sehr lange auch meditierten. Wir sollten unsere Hände vor unser Herz halten und uns etwas Positives vorstellen, das wir von den Händen direkt in unser Herz transportieren. Ich erinnere mich noch genau, wie ich mir meinen Freund und unseren kleinen Karl vorstellte, wie sie in meiner Hand liegen … und die Gefühle, die da in mir hochkamen waren unglaublich. Das ist eine Erinnerung, von der ich noch heute zehre, wenn mir alles über den Kopf wächst. Ich habe damals so eine unglaubliche Wärme überall in meinem Körper gespürt, wie wahrscheinlich noch nie vorher in meinem Leben.

Das ist es, was das Mutter-sein mit mir gemacht hat. Die Gefühle sind viel größer geworden. Die Gefühle von Angst, der Weltschmerz, den ich fühle, wenn ich die Nachrichten sehe und mich frage, in was für eine Welt ich dieses unschuldige Wesen entlassen habe … aber eben auch die positiven Gefühle, die ich habe, wenn ich Karl morgens zu uns ins Bett hole, der Mann noch pennt und Karl über ihn rüber krabbelt, um ihn wachzuküssen. Klingt kitschig, ist aber so.

Kuss Pia Winter

Qualitytime für sich finden

Ich zehre von diesen guten Erinnerungen in schlechten Phasen, die es nicht nur im Wochenbett gibt, sondern die eben ein ganz normaler Teil vom Abenteuer Familie sind. Und ich gönne mir Auszeiten. Tue Dinge, die ich nur für mich mache und die mir erlauben, etwas durchzuatmen und mich selbst mehr zu spüren. Das kann eine Massage sein, ein Friseurbesuch, ein spannendes Buch zu lesen oder lange mit einem guten Freund zu telefonieren.

Die letzten Wochen war ich mit dem Kurzen jeden Tag in der Kita, weil ich mit ihm die Eingewöhnung gemacht habe. Das war eine sehr, sehr anstrengende Zeit für mich, da ich hundert Prozent nur für ihn da war und kaum Zeit für die Arbeit, geschweige denn für mich selbst hatte.

Support the Kids Jacke

Support the Mamas

Deswegen freue ich mich schon richtig auf den Oktober, denn am 14.10. gibt es in Bremen bei der fabelhaften Co-Werkstatt Kalle ein richtig tolles Event von unserer Goodgang. Ein Tag für Mamas und Mamas-to-be. An diesem Tag können wir Muttis die Möglichkeit nutzen und, wenn wir möchten, unsere Kinder im SOS-Kinderdorf-Zentrum professionell und kostenfrei betreuen zu lassen und ein wenig Qualitytime für uns bei Kalle zu haben.

Es gibt:

  • Ein Live-Konzert der fantastischen Flinte
  • Die Goodgang-Kollektion zum direkt wegshoppen, mit neuen Stücken.
  • Sehr leckeres Essen, seeheehr leckere Getränke.
  • ÜBERRAAAAASCHUNGEN.

Ich werde auf jeden Fall dabei sein und hoffe, ein paar von euch dort zu sehen – mit oder ohne Kids. Wenn ihr dort hinkommen möchtet, dann klickt einfach beim Facebook-Event „Support The Mamas“ auf Zusage. Die Tickets zur Teilnahme sind kostenfrei und werden ausschließlich verlost.
Wenn ihr nicht bei Facebook seid, dann schreibt mir einfach hier in die Kommentare und ich sorge dafür, dass auch ihr in den Lostopf kommt!

Ich freue mich auf euch!

Goodgang Karl

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