Es ist Frühling, die Sonne scheint und es hat 25 Grad in der Schweiz. Die Sonne brennt nur so auf unserer Haut, die vom deutschen Winter noch ganz blass ist, und als wir in Lenk aus dem Zug steigen fühlen wir uns wirklich wie in einer anderen Welt. Dieses Dorf in der Schweiz heißt uns drei wirklich mit seiner ganzen Schönheit willkommen. Wir machen uns auf den Weg zu unserer Unterkunft, dem Reka Feriendorf Lenk, das etwas höher gelegen, circa zwanzig Minuten vom Dorfkern liegt, zwischen herrlich grünen Wiesen und einer grandiosen Bergkulisse.

Zum Feriendorf gehören fünf Häuser mit verschiedenen Apartments. Von Studios bis zu Wohnungen, in denen bis zu neun Personen Platz finden, gibt es hier eigentlich alles. Das Schöne? Wer es nicht möchte, der muss das Reka Feriendorf Lenk gar nicht verlassen, denn hier findet sich einfach alles für den Urlaub mit Kindern.

Der Gastgeber vom Feriendorf heißt John Hänni. Mit seiner Familie hat John selbst 20 Jahre im Feriendorf Lenk gelebt. Inzwischen sind seine Söhne aber “dem Dorf entwachsen” und so ist die Familie umgezogen. John ist Vollblut-Gastgeber und nebenbei auch noch Musiker. Bei unserer Ankunft nimmt er sich Zeit und führt uns über das Gelände. Jeden Samstagabend, das ist der normale Ankunfttag für die Familien, gibt es einen Willkommen-Abend, bei dem alle offenen Fragen geklärt werden. Montagsabends ist Raclette-Abend bei dem es Käse aus der Region gibt, John persönlich begleitet den Abend musikalisch.

Unsere Highlights im Reka Feriendorf Lenk waren definitiv:
  • Streichelzoo mit Ziegen: Okay, ich muss zugeben, ich bin wirklich ein riesiger Tierfreund, aber der Butjer inzwischen auch und so haben wir bestimmt Stunden damit zugebracht, das Gras auf den Wiesen der Ferienanlage abzurupfen und an die gierigen Ziegen zu verfüttern. Na gut, #realtalk: Eigentlich habe nur ich das getan, während der Kurze mir dabei zusah und die Ziegen eher skeptisch beäugt hat. Den „Anführer“ haben wir übrigens Jakob getauft!
  • Hallenbad: Zum Feriendorf gehört ein kleines Hallenbad mit Babybecken inklusive Rutsche, Wasserspielzeug und einem Kicker. Ein Kicker im Schwimmbad? Ja, habe ich so auch noch nie gesehen. Ist aber durchaus cool. Außerdem könnt ihr eure lieben Babys in kleinen „Gitterbereichen“ absichern, wenn ihr mehrere Kids im Auge behalten müsst.
  • Babybetreuung: Neben dem KidsClub gibt es hier im Frühling auch die Babybetreuungswochen in denen geschultes Personal die Kurzen von 0 bis 2 Jahren unter ihre Fittiche nehmen. Die allerkleinsten sind im Feriendorf definitiv die VIPS, eine ganze Wohnung widmet sich nur ihrer Betreuung. Es gibt ein riesiges Spielzimmer und zwei separate Schlafzimmer für den Mittagsschlummi.
  • Ausflüge in die Umgebung: Die Lage des Feriendorfs ist einfach super. Fahrräder für Familien und auch Babyanhänger können hier gemietet werden und laden dazu ein, die Lenk zu erkunden. Und hier gibt es wirklich viel zu entdecken.

Das Schöne am Feriendorf ist, dass man hier wirklich ganze Tage verbringen kann. Es ist an so vieles gedacht worden: das Trampolin ist mit einem eigen-konzipierten Dach wetterfest gemacht worden, das Hallenbad ist mit Wasserspielzeug en masse ausgestattet, es gibt eine kleine Minigolf-Anlage, einen Indoor-Spielbereich mit allerlei Spielzeug, Büchern und bequemen Sofas für die Eltern bei der Rezeption und, und und …

Innerhalb kürzester Zeit kannten wir die anderen Familien und haben sie auch bei unseren Ausflügen immer wieder getroffen. Wer möchte, findet hier also super schnell Anschluss – Familien mit Kindern jeden Alters fahren nämlich in die Lenk zum Urlaub machen. Die meisten kehren sogar immer wieder.

Reka Feriendorf Lenk: Ausflugstipps für die Lenk im Simmental

Die Lenk ist einfach wunderschön und es gibt einiges zu erleben. Meine drei Highlights in Lenk waren:

  1. Fahrradtour zu den Simmenfällen: Ein Klassiker, wenn ihr Lenk im Simmental besucht. Vom Dorfkern aus ist der Weg zu den Simmenfällen sehr gut ausgeschildert. Die Radtour dorthin führt euch durch die schönste Landschaft und wenn ihr da seid, wartet der Wasserfall natürlich auch noch auf euch! Kamera nicht vergessen.
  2. Besuch auf dem Bauernhof: Wir hatte das Glück und durften Familie Siegfried besuchen, die auf ihrem Hof die aktuelle Miss Lenk halten – die schönste Kuh des Simmentals 2016. Dort haben wir einiges über das Halten von einer Kuhherde, die Produktion und Weiterverarbeitung von Milch und das Leben auf dem Hof allgemein gelernt. Außerdem durften wir sogar mal die Milch der Miss Lenk probieren!
  3. Ausflug aufs Stockhorn: Für die Anreise nach Erlenbach solltet ihr circa eine Stunde einplanen. Dann geht es mit der Stockhorn-Bahn auf den Berg hinauf und wenn ihr möchtet, könnt ihr eine kleine Wanderung um den See machen! Auch das Panorama-Restaurant ganz oben auf dem Stockhorn ist ein Pflichtbesuch. Dort findet ihr auch die Panorama-Plattform mit Blick auf alle umliegenden Dörfer!

Das sind nur drei meiner Highlights für die Lenk. Mehr Tipps für die Region findet ihr auch im Blogpost: Lenk im Simmental: 7 Tipps für einen idyllischen Familienurlaub in der Schweiz

John erzählte uns bei unserer Ankunft, dass das schönste Erlebnis für ihn ist, wenn Eltern mit ihren Kindern ins Reka Feriendorf Lenk kommen, die als Kind selbst hier Urlaub machten. Ich verstehe sehr gut, dass viele Familien über Generationen immer und immer wieder in die Lenk zurückkommen, denn dies ist wirklich ein ganz besonderes Flecken Erde mit einer tollen Atmosphäre.

Bevor ihr die Koffer packt und euch auf den Weg macht, möchte ich euch noch ein paar Hinweise und Empfehlungen für euren Besuch im Reka Feriendorf Lenk geben. Denn der ein oder andere Tipp lässt euch beim doch kostspieligen Schweiz-Urlaub vielleicht ein bisschen günstiger wegkommen: Günstig Urlaub machen in der Schweiz – 5 Tipps für Sparfüchse

Hinweise & Empfehlungen

Wenn ihr im Reka Feriendorf Lenk Ferien macht, dann empfehle ich euch, an ein paar Dinge zu denken, besonders wenn ihr aus Deutschland kommt.

  • Kaffee: In unserer Ferienwohnung gab es eine Nespresso-Maschine, deswegen haben wir uns die Kapseln vorher aus Deutschland mitgebracht. Ihr könnt sie auch an der Rezeption des Feriendorfs kaufen, aber das kostet natürlich mehr als sie hier zu kaufen.
  • Achtung, Dorf: Der größte Supermarkt in Lenk, Coop, hat nur bis 18:30 Uhr geöffnet. Wir wollten abends noch mal einen Spaziergang dorthin machen, um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen, und standen vor verschlossenen Türen.
  • Anreisetag beachten: Anreisetag ist im Feriendorf Lenk in der Regel der Samstag. Denkt unbedingt daran, dann auch einkaufen zu gehen, sonst müsst ihr am Sonntag zur Dorf-Bäckerei, die schon ein bisschen auf den Geldbeutel schlägt.

Reka Feriendorf Lenk – Organisatorisches:
  • Anreise: Wenn ihr von Deutschland aus in die Lenk fahren möchtet, dann fliegt ihr wahrscheinlich erstmal nach Zürich. Von dort nehmt ihr den Zug Richtung Bern und steigt dort um. Von Bern ist es noch eine gute Stunde Zugfahrt mit der Regionalbahn, die aber wie der Blitz verfliegt, weil die Landschaft durch die ihr fahren werdet SO schön ist. Eure Haltestelle, wenn ihr im Reka Feriendorf nächtigt, ist Boden, denn von dort aus ist der Weg zu Fuß ein wenig kürzer.
  • Ausleih-Service: Im Feriendorf findet ihr eigentlich so gut wie alles, was ihr im Urlaub mit Kindern braucht. Die Kinderwägen erwähnte ich ja bereits, außerdem gibt es noch Fahrräder (besonders die Familien-Velos sind ein Highlight), Anhänger fürs Fahrrad, Rückentragen, Kinderstühle, Wickelunterlagen und, und, und …
  • Pro-Tipp: Wenn ihr keine Lust habt, das Dorf zu verlassen, dann könnt ihr euch aus dem Dorfladen und der Bäckerei auch ganz einfach die Lebensmittel direkt an die Rezeption liefern lassen und sie dort abholen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen Lust machen, das Reka Feriendorf Lenk einmal selbst zu besuchen. Wir hatten eine wirklich grandiose Zeit und denken gern an die schönen Tage zurück.

Vielen Dank an Schweiz Tourismus, REKA und Lenk-Simmental Tourismus für die Unterstützung!

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1 comment

  1. Hallo zusammen,
    vielen lieben Dank für die zahlreichen Urlaubseindrücke, die ihr mit uns teilt. Die Bilder sind wirklich super schon und es sieht danach aus, als hättet ihr eine tolle Zeit dort gehabt. Mein Mann und ich sind aktuell auch auf der Suche nach einem Feriendorf, in dem wir im nächsten Sommer Urlaub machen können.

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